P!EL: ZUR PERSON


Herbert Piel

 

Herbert P!EL (* Neuss/ Rhein) wuchs in Kleve und Bad Ems auf, und lebt seit 1997 auf den
Rheinhöhen oberhalb von Boppard. Er bewegt sich seit 1975 auf dem schmalen Grad zwischen
Krisengebieten und hoher Politik-Prominenz.

 

P!EL l arbeitete weltweit für internationale renomierte Bildagenturen wie Reuters, Associated Press und
die Deutsche Presse-Agentur, sowie als Auftragsfotograf für Stern, Bunte und Spiegel aber auch für
Wochen- und Tageszeitungen in der fotografischen Königsdisziplin:

 

Die klassische Fotoreportage.

 

Die Schwerpunkte seiner Tätigkeiten sind die journalistische Reportage, aber auch touristische Fotografie, Eventbegleitung und Foto- und Videoproduktionen aus dem Wirtschaftsbereich.

 

Neben den fotografischen persönlichen Begleitungen von internationalen Staatsoberhäuptern, (Auswahl): Leonid Breschnew, Michael Gorbatschow, Yasuhiro Nakasone, Li Peng, François Mitterrand, Erich Honecker
Ronald Reagan, George H. W. Bush, Bill Clinton, George W. Bush, Elisabeth II., Königin Beatrix,
Johannes Paul II., Willy Brandt, Helmut Kohl, H.-D. Genscher sowie die Bundespräsidenten Walter Scheel, Karl Carstens, Roman Herzog, Johannes Rau und Horst Köhler, Joachim Gauck erarbeitete er u.a. Fotoreportagen aus Krisengebieten wie Äthiopien, Somalia, dem Kosovo und aus dem Kurdengebiet zwischen der Osttürkei und dem Iran sowie der ehemaligen DDR und Sowjetunion, sowie Reportagen aus USA, Kanada und Togo.

 

P!EL ist berufenes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie, Mitglied der
Landespressekonferenz RLP und Preisträger des wichtigsten deutschen Bildjournalisten-Preises
„Rückblende“, 1.Preis für „Das politische Bild“, sowie verschiedener anderer Auszeichnungen.

Im Dezember 2016 wurde P!EL in die Riege der ILFORD Master berufen, und ist damit einer von 18
ILFORD Master weltweit, u.a. neben Sebastiao Salgado und Seth Rednick, und nur einer von 2 deutschen
Master.

Er wird u.a. vertreten durch die Fotoagentur „IMAGETRUST“. Ebenso wurde Ihm eine Anerkennung beim
internationalen World Press Photo Award ausgesprochen, wurde zur Bildvorlage zu MAGNUM in
Paris gebeten, und gewann im Laufe der Jahre mehrere intern. Preise und Auszeichnungen.
Verschiedene Fernsehberichte zu Herbert P!EL wurden auf Arte, 3sat, SAT1, ZDF, dem SWR sowie in der
ARD “ Das Erste“ und im ARD Morgenmagazin gezeigt.
Die letzten Ausstellungsreihen „ Bitte nicht lächeln!“ und „WENDEZEIT“ wurden u.a. bundesweit
und auch in den Leica Galerien Solms  und Frankfurt präsentiert. Dia aktuelle Ausstellung “ ANKUNFT“
zur aktuellen Flüchtlingsthematik in Deutschland wird bis Mitte 2017 in mehreren deutschen Städten wie
Trier, Mainz, Düsseldorf, Bayreuth, aber auch in China präsentiert.

Aktuelles 2jähriges Projekt ist Veränderung des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheintal, fotografiert
im Stil alter Meister wie William Turner.

Desweiteren ist er Referent der LEICA MasterClass „Reportage und Lehrbeauftragter an der Frankfurter
Gutenbergschule für Fotografie und Gestaltung, und Keynotespeaker mit seinen motivierenden Vorträgen.

„Jäger und Sammler“ sagen die Einen, „Gedächtnis der Republik“ schreiben die Anderen.
P!ELs Arbeits- und Vorgehensweise ist nur schwer zu beschreiben. Durch seine umfassenden
Kenntnisse und Vorbereitungen zu einem Thema, schafft er eine intensive Nähe zu seinem Motiv,
und behält er die gebotene Distanz sich unvoreingenommen den jeweiligen Personen und
Situationen gegenüber zu behaupten. Dennoch mit seiner ganz persönlichen Sichtweise der Dinge.
Gepaart mit unauffälligem Agieren und emotionaler Vorahnung entsteht in den Produktionen eine
selten gesehene Intimität, die einen Großteil der Fotografien auszeichnet. Seine Geschichten hinter
bekannten Bild-Ikonen und die manchmal eigenwillige Arbeitsweise nehmen Sie mit lebendigen Foto-
Präsentationen auf eine geführte Zeitreise in die jüngste Vergangenheit. Oft aber mit zwinkerndem
Auge, vor und hinter der Kamera.

 

Sein Motto: „Ich verstehe mich als Jäger und Sammler. Ich jage und sammle Augenblicke !